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Sonntag, 25.5.2014
Gestern schon sahen wir auf dem Weg zu unserem ersten Ziel ein
Hinweisschild zu einem Garten und beschlossen, uns diesen anzusehen.
Wir haben schon das Geld der Dame an der Kassa gegeben, als es zu
regnen begann. Daraufhin nahmen wir es zurück und versprachen, am
nächsten Tag zu kommen. Um 10 Uhr waren wir dann schon dort und
versuchten, unser Geld los zu werden, was nicht so einfach war, weil
die Kassa nicht besetzt war und wir nicht das Kleingeld hatten, um den
Betrag in den dafür vorgesehenen "Opferstock" zu werfen.
Marle Place Gardens and Gallery
In früherer Zeit wurde in dieser Gegend Eisen abgebaut und verhüttet.
Marle Place dürfte das Haus eines dieser "Eisenherren" gewesen sein.
Die jetzigen Besitzer pflegen den Garten selbst und mit Hilfe von 1
Vollzeit und 2 Halbzeit-Gärtnern. Obwohl in diesem Garten wenig
blühende Pflanzen zu sehen waren, hat er uns in seiner großteils
naturnahen Art ausnehmend gut gefallen.
In einem großen Beet, das als Voliere gestaltet war, waren neben
einigen Vögeln, die wir nur kurz sahen, auch diese Hühner mit Jungen,
die sich auch hauptsächlich unter den Pflanzen aufhielten.
Ein neues Erlebnis war für uns der Duftgarten in dem duftende Pflanzen
wie z.B. Jasmin wachsen. Da der Gartenteil tiefer liegt und von Hecken
umschlossen ist, halten sich die Düfte in dem Bereich, ich kann mir
vorstellen, dass in früheren Zeiten so ein Garten eine Erholung für die
Nase und das Geruchsempfinden gewesen sein konnte.

Der Duftgarten und der Ausgang aus diesem.


An diesem Tag gab es ein Renault 4-Treffen, es sind dann noch einige
mehr gekommen, aber mit einem VW-Bus-Treffen nicht zu vergleichen.
Koordinaten: 51.132853 0.400205
Penshurst Place
Anschließend fuhren wir zu Penshurst Place, den Garten, den wir als
erstes besuchen wollten. Bei der Buchung unserer Überfahrt bekamen wir
1 Person zahlt - zwei Personen Eintritt-Gutscheine für verschiedene
Gärten in Kent, unter anderem auch diesen. Wir sahen ein imposantes
Haus, das im 14. Jahrhundert erbaut wurde, später immer wieder
erweitert wurde aber in weiten Teilen noch in
der mittelalterlichen Gestaltung erhalten ist. So gibt es noch die
Haupthalle, in der sich das Leben aller Bewohner (sowohl der
Bediensteten, als auch der Eigentümer) abspielte und in dem das Gesinde
am Boden schlief. Gegessen wurde auf 3 riesigen Tischen, deren
Holzplatten aus einem Stück bestanden und die auf Böcken auflagen. Nach
dem Essen wurden die Platten hinausgetragen, mit Wasser gereinigt und
an der Hauswand zum Trocknen aufgestellt. Dieser Raum, dessen Dachstuhl
offen war, war bis zum Dachfirst sicher an die 6-8 m hoch und wurde von
einer offenen Feuerstelle am Boden in der Mitte beheizt. Im Solar, das
sich angrenzend im ersten Stock befand, schlief die Hausherrenfamilie
und hierhin zogen sie sich zurück, wenn sie allein sein wollten.

Im Garten fanden wir ein Pfingstrosen-Beet, das 100 m lang ist und den
Jubilee-Walk, beidseitig von Beeten gesäumt, die gegenüberliegenden
gleich bepflanzt und jeweils in einer Farbe, wobei sich dann noch die
Farbe fand, die im nächsten Beet dominiert.

Koordinaten: 51.175711 0.187105
Wir fuhren dann zu einem Campingplatz, der auf der Straßenkarte
eingezeichnet war, in der Hoffnung, dass sie noch einen Platz für uns
haben, sie hatten freie Plätze, was uns dann in der Früh, als wir die
Toilette und die Dusche aufsuchten, nicht verwundert hat.
Koordinaten: 51.237486 0.205972
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