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Vorbereitungen:

Gegenüber der ersten Reise im Jahre 2009 haben wir keine besonderen Vorbereitungen getroffen, wir haben auch keine Mitgliedschaft für den National Trust besorgt, da wir inzwischen erfahren haben, dass es eine Kurzmitgliedschaft für Besucher außerhalb Englands gibt.ö

Donnerstag, 22.5.2014

Abfahrt: 10.7.. 11 Uhr von Pottschach. Über die A21 ging es nach Passau, wo wir eine Gasflasche getauscht haben (Hornbach - von der Abfahrt Passau Mitte geradeaus durch Passau über die Donau und ein Stück auf den Berg hinauf), unsere deutsche Telekom-Mobilfunk-Datenkarte in einem Telekom-Shop reaktiviern und aufladen ließen und anschließend am Wohnmobilstellplatz am Winterhafen ein bisschen geschlafen, nachdem ich die Nacht vorher kaum ein Auge zugemacht habe. Wir sind dann über die A3 und A6 bis zur Raststation Kammersteiner Land gefahren, wo wir uns in der Raststation eine Dusche vergönnt haben.

Freitag, 23.5.2014

Am nächsten Tag wachten wir gegen 9 Uhr auf und nach einem Frühstück ging es ausgeruht weiter. Wir sind über Heilbronn, Trier, Luxembourg (Stadt), Namur (Belgien) und Lille nach Calais gefahren. Diese Route ist angenehmer als die von uns  bisher gefahrene Route über Nürnberg, Frankfurt, Köln, Brüssel. Wir sind die gesamte Strecke von zu Hause aus beinahe staufrei unterwegs gewesen, nur in Luxembourg gab es ausgewachsenen Stau, so dass wir benahe 2 Stunden für die Durchfahrt benötigt haben. Gegen 23 Uhr kamen wir nach insgesamt 1.500 km in Calais an. Auf dem Fährhafen-Parkplatz übernachteten wir.


Samstag, 24.5.2014

Um 6 Uhr läutete der Wecker, wir fuhren zum Fährhafen, erledigten die Formalitäten (Check-in und britische Grenzpolizei) und stellten uns in der uns zugewiesenen Reihe an. Frühstück, zusehen, wie die französische Polizei drei junge Männer festnahm und mit einem Spürhund die LKW kontrollierte und um 7:30 ging es auf das Fährschiff. Von Dover sind wir dann nach Folkestone gefahren, wo wir uns eine Datenkarte für den mobilen Internetzugang kauften. Anschließend die wichtigsten englischen Lebensmittel besorgt (Tee, gesalzene Butter, Toastbrot, orange-marmelade). In Hythe haben wir auf der Straße direkt an der Küste geparkt und geschlafen. Nach einem kurzen Spaziergang am Royal Military Canal *) sind wir dann ins Landesinnere gefahren, haben einen Wegweiser zu einem kleinen Garten gefunden und wollten diesen besichtigen, als es zu regnen begann. Daraufhin haben wir einen Campingplatz in der Nähe aufgesucht und dort Quartier bezogen. Es war nur noch ein Wohnmobil-Stellplatz frei, den wir für eine Nacht bekommen haben. Wir haben nicht gewusst, dass am Montag Bank-Holiday ist. Diese Feiertage fallen immer auf einen Montag und an diesen Wochenenden ist ganz England auf Achse.

*) Der Royal Military Canal ist ein Kanal zwischen Seabrook nahe Folkestone and Cliff End bei Hastings und wurde von 1804 bis 1809 als Verteidigungslinie gebaut, als die Gefahr einer Invasion Englands durch Napoleon bestand.

Koordinaten: 51.148531 0.473986


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