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Gegenüber der ersten Reise im Jahre 2009 haben wir keine besonderen
Vorbereitungen getroffen, wir haben auch keine Mitgliedschaft für den
National Trust besorgt, da wir inzwischen erfahren haben, dass es eine
Kurzmitgliedschaft für Besucher außerhalb Englands gibt.ö
Abfahrt: 10.7.. 11 Uhr von Pottschach. Über die A21 ging es nach
Passau, wo wir eine Gasflasche getauscht haben (Hornbach - von der
Abfahrt Passau Mitte geradeaus durch Passau über die Donau und ein
Stück auf den Berg hinauf), unsere deutsche
Telekom-Mobilfunk-Datenkarte in einem Telekom-Shop reaktiviern und
aufladen ließen und anschließend am Wohnmobilstellplatz am Winterhafen
ein bisschen geschlafen, nachdem ich die Nacht vorher kaum ein Auge
zugemacht habe. Wir sind dann über die A3 und A6 bis zur Raststation
Kammersteiner Land gefahren, wo wir uns in der
Raststation eine Dusche vergönnt haben.
Am nächsten Tag wachten wir gegen 9 Uhr auf und nach einem Frühstück
ging es ausgeruht weiter. Wir sind über Heilbronn, Trier, Luxembourg
(Stadt), Namur (Belgien) und Lille nach Calais gefahren. Diese Route
ist angenehmer als die von uns
bisher gefahrene Route über Nürnberg,
Frankfurt, Köln, Brüssel. Wir sind die gesamte Strecke von
zu Hause aus beinahe staufrei unterwegs gewesen, nur in Luxembourg gab
es ausgewachsenen Stau, so dass wir benahe 2 Stunden für die Durchfahrt
benötigt haben. Gegen 23 Uhr kamen wir nach insgesamt 1.500 km in
Calais an. Auf dem Fährhafen-Parkplatz übernachteten wir.
Um 6 Uhr läutete der Wecker, wir fuhren zum Fährhafen, erledigten die
Formalitäten (Check-in und britische Grenzpolizei) und stellten uns in
der uns zugewiesenen Reihe an. Frühstück, zusehen, wie die französische
Polizei drei junge Männer festnahm und mit einem Spürhund die LKW
kontrollierte und um 7:30 ging es auf das Fährschiff. Von Dover sind
wir dann nach Folkestone gefahren, wo wir uns eine Datenkarte für den
mobilen Internetzugang kauften. Anschließend die wichtigsten englischen
Lebensmittel besorgt (Tee, gesalzene Butter, Toastbrot, orange-marmelade). In Hythe haben wir auf der Straße direkt an der
Küste geparkt und geschlafen. Nach einem kurzen Spaziergang am Royal Military Canal *) sind wir dann ins Landesinnere
gefahren, haben einen Wegweiser zu einem kleinen Garten gefunden und
wollten diesen besichtigen, als es zu regnen begann. Daraufhin haben
wir einen Campingplatz in der Nähe aufgesucht und dort Quartier
bezogen. Es war nur noch ein Wohnmobil-Stellplatz frei, den wir für
eine Nacht bekommen haben. Wir haben nicht gewusst, dass am Montag
Bank-Holiday ist. Diese Feiertage fallen immer auf einen Montag und an
diesen Wochenenden ist ganz England auf Achse.
*) Der Royal Military Canal ist ein Kanal zwischen Seabrook nahe
Folkestone and Cliff End bei Hastings und wurde von 1804 bis 1809 als
Verteidigungslinie gebaut, als die Gefahr einer Invasion Englands durch
Napoleon bestand.
Koordinaten:
51.148531 0.473986
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